H o m e B e w a h r e n b e s o n d e r e r K u l t u r g ü t e r
Bewahren besonderer Kulturgüter


Forschungsanliegen dieses Projektes ist es, bisher wenig oder gar nicht bekannte Werke von Patientinnen und Patienten aus den frühen psychiatrischen Anstalten in der Schweiz zu bewahren, zu inventarisieren, sie als besonderes und bemerkenswertes Kulturgut in einen kulturwissenschaftlichen interdisziplinären Diskurs zu stellen und in Auszügen in ihrem Kontext der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zu diesem Zweck wird eine Bestandesaufnahme der Sammlungen erstellt, die zwischen 1850 und 1930 in psychiatrischen Kliniken angelegt wurden. Zudem wird die Geschichte dieser seltenen Bestände dokumentiert.

Das Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds/DORE unterstützt; Leading House ist die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Es wurde 2007 mit dem Förderpreis der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturgüterschutz ausgezeichnet und steht unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission.

In Zusammenarbeit mit dem Immobilienamt und der kantonalen Denkmalpflege des Kantons Zürich war eine Ausstellung der Sammlung Rheinau im Museum im Lagerhaus in St.Gallen zu sehen (30.11.2010 – 13.3.2011). Sie wird 2011 im Medizinhistorischen Museum der Universität Zürich zu sehen sein (16.6.2011 – 12.1.2012) und 2014 in Rheinau.
Zur Ausstellung erschien eine Publikation: Katrin Luchsinger, Iris Blum, Jacqueline Fahrni, Monika Jagfeld (Hg.), Rosenstrumpf und dornencknie. Werke aus der Psychiatrischen Pflegeanstalt Rheinau 1867 - 1930, Zürich, Chronos-Verlag.
Im November 2011 wird eine Tagung zum Thema „Kunst und Psychiatrie“ im Kunstmuseum Bern statt finden.


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